Unsere Kinder und die Trauer um Nini ihrem Brüderchen!

Beitrag November 2008

Als der Sonntag morgen kam und sich Nini am Abend davor auf den Weg gemacht hat, mussten wir es unseren Kinder sagen, oder auch nicht. Kimba unsere Große sah schon, dass was nicht in Ordung ist und als sie mich dann fragte: Mama was ist los? erklärte ich ihr unter Tränen:

Nini ist nun ein Engel, er ist ein Engel...

Sie sah mich nur an und streichelte mich. Einige Minuten später fragte sie mich, warum Nini den sterben musste, sie wollte ihm doch noch tschüss sagen. Ich wahr ganz ehrlich zu ihr und in dem Moment kam auch Bubi der Kleine dazu. Meine Tränen konnte ich zu diesem Zeitpunkt auch nicht zurück halten. Ich sagte Kimba: Du weißt doch, dass Ninian ganz feste krank ist und oft so weh hatte, das er nicht mehr schnaufen konnte. So war es auch dieses mal. Er hatte so viele Schmerzen, dass es sogar beim atmen weh tat, er war einfach so müde und geschwächt das er einfach nicht mehr schnaufen wollte, also schlief er ein...

Beide sahen mich ganz ernst an. Obwohl sie so klein sind, hatte ich das Gefühl sie verstanden was ich sagte. Am Montag morgen wollte Kimba trotz alle dem in den Kindergarten und wir fanden es auch eine gute Idee. Plötzlich fing es an zu regen und ich habe mich so erschrocken, immer wenn es regnete verschlechterte sich der Gesundheitszustand von Nini. Kimba kannte meine Theorie mit dem Wetter und Nini`s Zustand, durch Erzählungen. Sie streichelte mich und sagte, Mama du hast doch noch uns 2, wir sind noch deine Kinder und ich tröste dich wenn du traurig bist. Das tat so gut und zugleich zerriss es mir das Herz, das meine Kleine 4 fast 5 jährige Tochter mich trösten musste.

Mein Mann holte sie dann Mittags vom Kindergarten ab und als sie zur Tür rein kamen, sagte die Maus doch glatt zu mir: Mama, Nini hat heut früh nur im Himmel gebadet. Das war auf meine Sorge mit dem Regen bezogen, sie ist so lieb! Bubi war in der Zeit auch sehr anhänglich und sehr lieb und ruhig in seiner Art ( er ist normal das Gegenteil davon).

Er erwähnt oft den Tot mit der Verbindung Schmerz -wenn er sich anstößt oder hin fällt dann sagte er immer wieder. Bubi aua weh- Tot. Wir sagen dann nein,so feste war das nicht und vor allem müsst ihr ja bei uns bleiben sonst sind wir ganz alleine. Wir gehen durch den Tot von Ninian sehr offen damit um. Haben die Kinder auch die Tage vor der Beisetzung täglich mit in die Leichenhalle (ich hasse dieses Wort) mitgenommen. Wir standen dann vor seinem aufgebahrten Sarg und waren still. Kimba hatte Angst, dass wenn er beerdigt wird, keine Luft mehr hat und das es da ja ganz dunkel ist. Wir haben ihr erklärt das der Sarg jetzt Nini`s neues Bettchen ist, dass die Erde die man drüber macht, wie eine Decke, einen Schutz vor Nässe und Kälte ist. Seine Seele, sprich,  dass innere vom Körper aber mit Flügeln in den Himmel steigt. Und zum Thema , dass Nini nun alleine sei, haben wir ihr die kleinen Kindergräber um Nini herum gezeigt und dazu gesagt, dass die Kinder nun alle Englein sind und die ganz und garnicht alleine sind.

Manchmal weint sie dann, so wie in letzter Zeit. Sie hat bald Geburtstag und wollte doch jedem Gast, Nini ihr Brüderchen endlich mal vorstellen. Wir sagen ihr immer wieder das Ninian trotzdem da ist, auf dem Foto, in unseren Herzen und vorallem sieht er ja von Himmel ( seinem neuen Zuhause ) runter.

Vorallem Nachts, wann wir schlafen, fliegt er zu uns herab, küsst uns und sieht zu, das wir keine schlechten Träume haben. Uns ist es sehr wichtig, dass die beiden Nini nicht vergessen. Wir fahren jeden Tag zu Nini und besuchen ihn, machen ihm die Kerzen an, dass er es schön hat. Wir reden an seinem Garten, wie immer, wie er noch bei uns wäre.

 

 

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